Ronnefeldt Oolong Tee

Oolong: Nichts Halbes und nichts Ganzes – aber wahnsinnig gut.

Ein Oolong ist ein halb fermentierter Tee mit einem ganz eigenen Geschmack. Er zeigt eine leichte Blumigkeit und Fülle, die man „brotig“ nennt.

Die Blätter werden nach dem Pflücken sorgfältig in der Sonne zum Welken ausgelegt. Dann schüttelt man sie vorsichtig in Säcken oder in Trommeln, sodass die Blätter nur leicht am Rand abknicken. Ein ganz besondere feinfühlige Arbeit, den die Teeblätter sollen von außen nach innen fermentieren. Der Zellsaft tritt aus und verbindet sihc mit dem Sauerstoff der Luft – so beginnt die Oxidation. Der Verlauf und die Länge werden von Teemeister genau beobachtet.

Er muss den richtigen Moment abpassen und die Fermentation klassisch-handwerklich durch Hitzezufuhr im Wok beenden.

Oolong bedeutet „Schwarzer Drache“ oder auch „Schwarze Schlange“. Der Name soll daher kommen, das der Besitzer eines Teegartens nach der Ernte zwischen den trockenen Teeblättern eine Schlange entdeckte. Voller Entsetzen rannte er davon und traute sich erst nach Tagen zurück zu seinen Tee. Der war inzwischen schon etwas fermentiert – ein Oolong eben – und zeigte einen aparten, sehr eigenen Geschmack: leicht brotig mit lieblicher Nuance.